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Glossarbuchstabe T

Teileigentum

Als Teileigentum wird das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes bezeichnet. Es steht immer in Verbindung mit einem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört (wie Ladengeschäfte oder Praxisräume). Für das Teileigentum gelten die Vorschriften über das Wohnungseigentum entsprechend. Siehe dazu auch Wohnungseigentumsgesetz.

Teilkostenrechnung

Unter Teilkostenrechnung werden Kostenrechnungsverfahren zusammengefasst, die sich auf die unmittelbar betrachtete Einheit beschränken bzw. im Zusammenhang mit dem zu untersuchenden Produkt stehen. Alle Kosten bei denen sich keine direkte Zuordnung herstellen lässt, werden als Block in einem ein- oder mehrstufigen Deckungsbeitrag pauschal ausgewiesen. Die Teikostenrechnung ist daher kein Kalkulationverfahren sondern ist ein einfaches Controllinginstrument. Siehe auch Vollkostenrechnung.

Teilrückbau

Bezeichnet im Stadtumbauprozess den nur partiellen Abbruch von Wohngebäuden. Bekannt ist der Umbau von WBS-70-Anlagen in Reihenhäuser, die Schaffung von Penthäusern, der Abbruch von bspw. zwei Obergeschossen usw. Die mit Teilrückbau verbundenen relativ hohen Kosten machen einen flächendeckenden Einsatz nicht möglich sondern stellen lediglich den Stadtumbau ergänzende Maßnahmen dar, sofern nicht Zuschüsse der öffentlichen Hand zur Verfügung stehen.

Teilwert

Der Teilwert ist ein Begriff aus dem Steuerrecht. Er dient zur Definition des Betrages, den ein Erwerber des gesamten Betriebes im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde. Dabei ist davon auszugehen, daß der Erwerber den Betrieb fortführt (§ 6 I Nr. 1 EStG). Neben den Anschaffungs- und Herstellungskosten ist der Teilwert der dritte Bewertungsmaßstab für Wirtschaftsgüter. Die Ermittlung des Teilwerts ist in der Praxis problematisch, da es kein Verfahren gibt, um den Gesamtwert eines Betriebes genau auf die einzelnen Güter aufzuteilen.
Der Teilwert einzelner Wirtschaftsgüter kann niedriger sein als der Anschaffungspreis bzw. der Anschaffungspreis vermindert um die Abschreibung, bspw. aufgrund von Verschleiß, Überalterung, Instandhaltungsstau usw.
In der Steuerbilanz kann der Teilwert in folgenden Fällen angesetzt werden:
Abnutzbares Anlagevermögen kann zusätzlich zur normalen Abschreibung auf den Teilwert abgeschrieben werden, wenn der Teilwert unter dem Buchwert liegt.
Nicht abnutzbares Anlagevermögen kann generell auf den niedrigeren Teilwert abgeschrieben werden.
Umlaufvermögen muss wegen des Niederstwertprinzipes auf den niedrigeren Teilwert abgeschrieben werden.

Thesaurierung

Thesaurierung bedeutet, dass der im Abrechnungszeitraum erzielte Ertrag eines Fonds nicht an die Anteilseigner des Fonds ausgeschüttet wird, sondern zur Erhöhung des Fondsvermögens verwendet (thesauriert) wird. Somit reicht die Fondsverwaltung den Vermögenszuwachs durch die Zuteilung zusätzlicher Fondsanteile an die Anteilseigner weiter.
In vielen Fällen sorgt die Thesaurierung gegenüber der Ausschüttung, wie der Zinseszins bei Geldanlagen, für eine überproportionale Steigerung des Fondsvermögens. Für die Anteilseigner hat die Thesaurierung zudem oftmals den Vorteil, dass der hiermit verbundene Kapitalzuwachs in der Regel mit einer geringeren steuerlichen Belastung verbunden ist als die Barausschüttung des Ertrags.

Tilgungsdarlehen

Tilgungsdarlehen oder Ratendarlehen ist ein Darlehen mit gleichbleibender Tilgungsrate und fallendem Zinsanteil im Kapitaldienst. Die Summe aus Tilgung und Zins sinkt in Abhängigkeit von der Restschuld exponentiell. Bei gleichem Zinssatz und Laufzeit ist die Summe aller Zahlungen geringer, als bei einem Annuitätendarlehen.

Tilgungsstreckungsdarlehen

Diese Tilgungsart kommt dann zum Zuge, wenn das Damnum für das Darlehen aus einem Zusatzdarlehen finanziert wird, damit dem Darlehensnehmer die volle Bruttofinanzierungssumme zur Verfügung steht. In diesem Falle errechnet sich eine Annuität für das Hauptdarlehen in Höhe des anfänglichen Tilgungssatzes zuzüglich der Zinsen. Der sich daraus ergebende Tilgungssatz wird nicht für das Hauptdarlehen, sondern zunächst für die Tilgung des Zusatzdarlehens verwendet. Erst wenn dieses Zusatzdarlehen (zur Finanzierung des Damnums) getilgt wurde, setzt die eigentliche Tilgung des Hauptdarlehens ein. Bis zu diesem Zeitpunkt werden für das Hauptdarlehen nur die Zinsen bezahlt. Hierbei sollte beachtet werden, dass der Zinssatz für das Zusatzdarlehen vom Zinssatz für das Hauptdarlehen abweichen kann.

Tilgungsverrechnung

Vereinbarung über die Verrechnung der Tilgungsleistungen. Es gibt verschiedene Verrechnungsweisen, z.B. taggenaue Verrechnung und Verrechnung zu bestimmten Terminen (monatlich, vierteljährlich, jährlich). Üblicherweise wird die Tilgungsverrechnung zeitgleich mit den Zahlungsterminen vereinbart. Darüber hinaus ist zu Berücksichtigen, ob die Zahlweise der Kapitaldienstraten vorschüssig oder nachschüssig erfolgt. Diese Festlegungen der Tilgungsverrechnung beeinflussen den Effektivzinssatz maßgeblich.

Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG)

Unternehmenskrisen haben in den 90er-Jahren den Gesetzgeber veranlasst, mit dem am 1. Mai 1998 in Kraft getretenen Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) weit reichende Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmensführung und –überwachung anzuordnen. Insbesondere wurden aktien- und handelsrechtliche Vorschriften modifiziert und erste Anpassungen in der so genannten deutschen Corporate Governance vorgenommen.
Aufbauend auf diesen ersten Maßnahmen ist als zweite Stufe der Reform des Aktien- und Bilanzrechts im Sommer 2002 das Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG) [164 KB] verabschiedet worden. Die darin enthaltenen Änderungen im Aktiengesetz (AktG) und Handelsgesetzbuch (HGB) sind zum 1. August 2002 bzw. 1. Januar 2003 in Kraft getreten. Ziel des TransPuG ist es, die Konkurrenzfähigkeit des deutschen Kapitalmarktes zu stärken. Durch die verbesserte Transparenz und Publizität soll eine Unternehmensführung und –kontrolle börsennotierter Unternehmen sichergestellt werden, die etablierten internationalen Standards entspricht.

Triple-Net-Mietvertrag

Ein Triple-Net-Mietvertrag sieht vor, dass sämtliche Neben- und Betriebskosten sowie die Instandhaltungen an Dach und Fach (Fassade), einschließlich struktureller Maßnahmen vom Mieter getragen werden.

 

 

 

Glossarbuchstabe U

 

Umlaufrendite

Gibt die durchschnittliche jährliche Rendite aller festverzinslichen inländischen, deutschen Emittenten an und gilt als recht zuverlässiger Indikator des aktuellen Zinsniveaus.

US-GAAP

Die US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) sind die US amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften nach denen alle Publikumsgesellschaften und US Unternehmen einschließlich ihrer europäischen Tochterunternehmen bilanzieren müssen, wenn sie an der New Yorker Börse anerkannt werden wollen.


 




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