Unsere Leistungen
Immobilien Service
Schnellkontakt
Sie haben eine Frage zu unserem
Serviceangebot? Füllen Sie einfach
das folgende Formular aus und wir
melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.




Glossarbuchstabe R

Radarchart

Auf den jeweiligen Achsen des Radarcharts liegen im Schnittpunkt mit dem Kreis die Zielwerte (Sollwerte), die erreicht werden wollen. Die miteinander zu vergleichenden Unternehmen tragen ihre Istwerte auf den jeweiligen Achsen ein. Diese Methode gibt einen raschen Überblick, wie das eigene Unternehmen in den einzelnen Bereichen dasteht. Ein Navigationshilfsmittel dieser Form sollte einerseits vorgeben, wo sich das zu analysierende Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet und gleichzeitig aber auch vorgeben, wohin sich im Hinblick auf Sollwerte oder Mitbewerber weiterentwickeln sollte.

Ratendarlehen

siehe Tilgungsdarlehen

Rating

Ist die Meinung über die künftige Fähigkeit und rechtliche Verpflichtung eines Emittenten, Zahlungen von Zins und Tilgung einer von ihm begebenen Schuldverschreibung termingerecht und vollständig zu erfüllen. Sie bestimmen die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsstörungen einer Schuldverschreibung über ihre gesamte Laufzeit.

Rechnungsabgrenzung

Durch die Rechnungsabgrenzung auf der Aktiv- und Passivseite der Bilanz erfolgt eine genaue zeitliche Zuordnung der Einnahmen und Ausgaben eines Betriebes und ermöglicht somit die periodengerechte Erfolgsermittlung eines Geschäftsjahres. Nur durch sie ist es möglich, dass Aufwendungen und Erträge der Periode zugeordnet werden können, in der sie tatsächlich verursacht wurden.
Unter die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (transitorische Aktiva) fallen die Vorgänge, bei denen die Zahlung im alten Jahr geleistet wurde, der Aufwand aber dem neuen zugeordnet werden muss. Im Gegensatz dazu fallen unter die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (transitorische Passiva) die Vorgänge, bei denen die Zahlung im alten Jahr eingegangen ist, der Ertrag aber dem neuen zugeordnet werden muss.

Refinanzierung

Die Refinanzierung dient bei Banken der Mittelbeschaffung für die Vergabe von Krediten als Unternehmenszweck. Neben dem Einsatz von Eigenkapital können hierfür Einlagen wie Termingelder der eigenen Kundschaft, von anderen Banken durch Interbankenhandel, speziellen Refinanzierungsinstituten oder institutionellen Anlegern eingesetzt werden. Für die Beschaffung kommen der Geldmarkt und der Kapitalmarkt infrage. Dabei werden am Geldmarkt Einlagen von anderen Banken oder institutionellen Marktteilnehmern akquiriert oder durch am Kapitalmarkt emittierte Schuldverschreibungen, Pfandbriefe und Anleihen beschafft.

Refurbishment

Begriff, der insbesonder bei gewerblichen Immobilien verwendet wird und am besten mit Generalüberholung, Generalsanierung, Wiederaufbereitung übersetzt werden kann.

REIT Real Estate Investment Trust

Bereits seit 1960 existiert in den USA das Modell der so genannten steuertransparenten Immobiliengesellschaften, auch bekannt als REIT (Real Estate Investment Trust). Die „Initiative Finanzplatz Deutschland“ (IFD) hat bereits im September 2003 die Einführung von REITs in Deutschland angeregt und zusammen mit dem BMF einen Arbeitskreis zu diesem Thema eingerichtet. Inzwischen ist eine entsprechende Gesetzgebungsinitiative eingeleitet worden, die planmäßig ab dem 01. Januar 2006 in Kraft treten soll. Bereits heute kann eine direkte Einflussnahme der geplanten Einführung von REITs auf den Deutschen Immobilienmarkt festgestellt werden. Käufer und Halter von großen Immobilienportfolios berücksichtigen bei ihrer langfristigen strategischen Ausrichtung bereits jetzt die Möglichkeit eines Exits über REITs. Es ist davon auszugehen, dass viele Investoren bemüht sein werden, ihre Portfolien an REITs zu veräußern.
Die IFD hat entsprechende Anregungen für die Einführung eines deutschen REITs (G-REIT) aufgestellt. Wesentliche Punkte sind:

• börsennotierte Aktiengesellschaft,
• mindestens 90% der Gewinne werden ausgeschüttet,
• G-REIT ist unreguliert und unternehmerisch geprägt,
• deutliche Unterscheidung von passiven Anlagemanagern,
• Tätigkeitsprofil soll auch Projektentwicklung und immobilienbezogene
Dienstleistungen umfassen,
• 75% der Erlöse müssen aus Vermietung, Verpachtung und Verkauf von Immobilien
stammen.

Während Deutschland als der größte Immobilienmarkt in Europa nur über wenige kapitalstarke und börsennotierte Immobiliengesellschaften verfügt, existieren eine Reihe offener und geschlossener Immobilienfonds, die insgesamt ca. 245 Mrd. € Sachwerte verwalten.
Mit der Einführung des G-REIT wird dieses Bild sich nachhaltig verändern. Denkbar ist dabei sowohl der Verkauf von Immobilienportfolios an bereits existierende REITs oder aber auch die Neugründung und ein entsprechender folgender Börsengang (IPO).
Es ist nicht zu erwarten, dass bereits existierende Anlageformen im Immobilienbereich, wie etwa offene Fonds, vollständig durch REITs ersetzt werden. Vielmehr werden REITs eine entsprechende Ergänzung darstellen; hinzu kommt, dass institutionelle Investoren sicherlich auch beabsichtigen, direkt gehaltene Immobilien in indirekte Beteiligungen umzuwandeln.

Rendite

Die Rendite bezeichnet den Gesamterfolg einer Kapitalanlage, gemessen als tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Sie beruht auf den Erträgen dem möglichen Verkaufserlös bei Veräußerung.

Rentabilität

Rentabilität ist das prozentuale Verhältnis des Gewinns zum eingesetzten Kapital in einer bestimmten Zeitperiode.

Restnutzungsdauer

Jedes Wirtschaftsgut unterliegt im Rahmen seiner Abnutzung einer bestimmten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Restnutzungsdauer beschreibt hierbei den Zeitraum, für den das Wirtschaftsgut in Hinsicht auf seine Gesamtnutzungsdauer noch für die Nutzung zur Verfügung steht. Allerdings kann dabei die tatsächliche Restnutzungsdauer von der amtlich (aus Abschreibungstabellen) vorgegebenen Gesamtnutzungsdauer, aufgrund der Berücksichtigung spezieller Umstände, abweichen. So entsteht beispielsweise eine Verkürzung durch die besonders intensive technische Nutzung des Wirtschaftsgutes oder aufgrund der technischen Veralterung, da Nachfolgemodelle den weiteren Einsatz eines Wirtschaftsgutes unrentabel machen. Umgekehrt erfolgt eine Verlängerung, wenn das Wirtschaftsgut in seinem Einsatz weniger verschleißt als ursprünglich angenommen. In diesem Fall ist der Bilanzwert für das immer noch einsatzfähige Wirtschaftsgut mit einem Erinnerungsbetrag von einem Euro beizubehalten.

Return on Equity (ROE)

Return on Equity (ROE) ist die Eigenkapitalrendite und eine Kennziffer, die die Ertragslage eines Unternehmens beschreibt; der Jahresüberschuss wird ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital gesetzt.

Return on Investment (ROI)

Der Return on Investment drückt das Gewinnziel aus bzw. stellt die populär aufgefasste Renditekennzahl für die Gesamtkapitalrentabilität dar. Der ROI erlaubt es, sowohl die Rendite investierten Kapitals zu bestimmen, als auch die Rückflussdauer. Generell errechnet er sich als Quotient aus dem Periodengewinn und Kapitaleinsatz.

Rezentrierte Stadt

Das Leitbild der rezentrierten Stadt sieht den großflächigen Abriss von Wohnungsbeständen ausschließlich an den Siedlungsrändern und eine Konzentration der Siedlungsentwicklung auf die Stadtkerne vor. Ziel ist es, mit dem Ausdünnen der Randzonen eine Stabilisierung der "gewachsenen Stadt“ zu erreichen. Mit der Innenentwicklung und der Stärkung der Altstadt wird dabei das Bild einer kompakten Baustruktur mit belebten Straßen und ausgewogener Nutzungsmischung, kurzen Wegen und guter Aufenthaltsqualität verbunden. Vergleiche dazu auch perforierte Stadt.

Risikomanagement

Alle Aktivitäten in einem Projekt, die dazu dienen, mögliche Risiken zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten, entsprechende Gegenmaßnahmen vorzubereiten, einzuleiten und deren Wirkung zu überwachen. Integraler Bestandteil eines Risikomanagementsystems sind das Risikofrühwarnsystem, Controlling und das integrierte Kontrollsystem (IKS).

Rückbaugebiete

Siehe Gebietskategorien im Stadtumbau

Rückgewährsanspruch

Ein Rückgewährsanspruch stellt den Anspruch des Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundschuldgläubiger auf Rückgabe der Grundschuld dar, wenn die durch die Grundschuld gesicherten Ansprüche der Bank befriedigt sind.

Rücklagen

Unter Rücklagen versteht man Teile des Eigenkapitals, die nicht am Kapitalkonto ausgewiesen werden. Die Bildung von Rücklagen stellt Gewinnverwendung dar. Man unterscheidet
offene Rücklagen: sie sind auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen;
stille Rücklagen: sie sind in der Bilanz nicht ausgewiesen und entstehen bei der Bewertung (z.B. Unterbewertung von Aktiva durch zu schnelle Abschreibung);
Gewinnrücklagen: werden aus dem Gewinn gebildet, d.h. Teile des Gewinns werden nicht ausgeschüttet;
Kapitalrücklagen: entstehen auf Grund von Einzahlungen der Gesellschafter.

Rückstellungen

Rückstellungen sind Passivposten in der Bilanz, die für Aufwendungen gebildet werden, die ins Abschlussjahr gehören, aber noch nicht verbucht wurden, weil die Höhe noch ungewiss und/oder es nicht sicher ist, ob sie tatsächlich anfallen werden (z.B. fehlende Rechnung, fehlender Gerichtsentscheid, gegebene Garantien). Sobald feststeht, wieviel zu zahlen ist bzw. dass keine Verpflichtung eintritt, ist die Rückstellung aufzulösen.

RVG Rechtsanwaltsvergütungsgesetz

Am 12.05.2004 wurde im Bundesgesetzblatt das Gesetz zur Modernisierung des Kostenrechts veröffentlicht. Mit den am 01.07.2004 in Kraft tretenden Vorschriften wird auch das Kostenrecht für Rechtsanwälte (RVG) modernisiert (BGBl. I, 2004, 718). [378 KB] In der Haushaltsdebatte vom 11.09.2003 hat die Bundesjustizministerin Zypries folgendes ausgeführt: „Zum 01. Juli 2004 wollen wir die Regelungen für die Gerichtskosten ebenso wie die Entschädigung für Zeugen, Sachverständige und ehrenamtliche Richter neu gestalten. Wir wollen die in Teilen über 120 Jahre alte Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung durch ein neues Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ersetzen. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Kosten- und Vergütungsrecht einfacher und transparenter zu machen. ... Wir werden den Ostabschlag auf Gebühren und Entschädigungssätze in Höhe von 10% abschaffen. Das ist ein weiterer Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnissen in den östlichen und westlichen Bundesländern. Ich meine, dass es gerechtfertigt ist, die seit über 10 Jahren ausstehende Erhöhung der Anwaltsgebühren endlich anzugehen. Wir sehen vor, dass die Anwälte pro Jahr eine Erhöhung um etwa 1,4% erhalten. Das ist kein besonders hoher Einkommenszuwachs, wenn man bedenkt, dass er in der gewerblichen Wirtschaft ansonsten jährlich bei rund 2,6% lag. Wir müssen berücksichtigen, dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sehr häufig auch Arbeitgeber sind, denen dadurch höhere Lohnkosten, höhere Mietkosten und höhere Bürokosten entstehen. Ich bin der Auffassung, dass die Erhöhung, auf die wir uns verständigt haben, sehr moderat ist. Ich hoffe, dass die Anwaltschaft bei ihren bisherigen relativ positiven Aussagen bleibt“.
Mit der Gesetzesreform sollen folgende Kernpunkte umgesetzt werden:
1. Das Gebührenrecht wird vereinfacht, z.B. durch Wegfall der Beweisgebühr, bei gleichzeitiger Erhöhung der an die Stelle der Prozessgebühr tretenden Verfahrensgebühr und der Terminsgebühr.
2. Bisher gebührenrechtlich nicht geregelte anwaltliche Tätigkeiten, wie z.B. Mediation, Hilfeleistungen in Steuersachen und Zeugenbeistand werden erfasst.
3. Die Vergütungsregelungen werden leistungsorientierter ausgestaltet, z.B. durch eine verbesserte und differenzierte Vergütung für die Tätigkeiten im Rahmen des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens, eine Verbesserung der Vergütung des Pflichtverteidigers und eine Neustrukturierung der Vergütung für die Tätigkeiten im Rahmen des Bußgeldverfahrens.
4. Die außergerichtliche Tätigkeit wird z.B. durch eine Umgestaltung der bisherigen Vergleichsgebühr zu einer Einigungsgebühr für jede Form der vertraglichen Streitbeilegung gefördert werden.
5. Durch Gebührenregelungen im außergerichtlichen Bereich gibt es nur noch eine Geschäftsgebühr, deren Rahmen von 0,5 bis 2,5 gestaffelt ist.
Ab dem 01.07.2006 wird auf eine gesetzliche Regelung für Gebühren für die außergerichtliche Beratungstätigkeit verzichtet. An deren Stelle soll der Abschluss von Vergütungsvereinbarungen treten.
6. Schließlich wird der Ostabschlag in Höhe von 10% abgeschafft.

 




« zurück