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Glossarbuchstabe D

D&O - Versicherung

Die D&O - Deckung (Directors & Officers Liability Insurance, kurz D&O) gewährleistet die Deckung des persönlichen Haftungsrisikos im Rahmen der Kontroll- & Leitungsfunktionen von Unternehmensleitern von Kapitalgsellschaften und Genossenschaften. Gedeckt sind Ansprüche aus Vermögensschäden von Eigentümern, Gläubigern und sonstigen Dritten. Insbesondere sind auch Ansprüche des Unternehmens selbst gegen die Geschäftsführung gedeckt. Jede Haftpflichtversicherung erfüllt eine Dreifachfunktion:
>>>prüfen der Haftpflichtfrage (Prüfungsfunktion),
>>>abwehren unbegründeter Schadenersatzansprüche (Abwehrfunktion),
>>>zahlen der Entschädigungsleistung anstelle der versicherten Person (Entschädigungsfunktion).
Die Firmen-D&O-Versicherung wird durch die Firma abgeschlossen und schließt automatisch alle mit der Unternehmensleitung beauftragten Personen und Organe im Versicherungsschutz ein. Dies betrifft: Aufsichtsratsmitglieder bzw. Beiratsmitglieder und Vorstandsmitglieder. Die persönliche D&O-Versicherung wird durch den jeweiligen Geschäftsführer, das Aufsichtsrats- bzw. Beiratsmitglied oder Vorstandsmitglied nur für die eigene Person abgeschlossen. Dies ist notwendig, wenn die Firma keine D&O-Versicherung abgeschlossen hat oder abschließen kann.
Obwohl seitens der Assekuranz mit der aus ihrer Sicht zwingenden Notwendigkeit einer D&O-Versicherung geworben wird, sollte in jedem Fall die Notwendigkeit des Abschlusses einer solchen Police überprüft und kritisch hinterfragt werden; dies gilt auch besonders im Hinblick auf möglicherweise vorhandene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen.

Dauerwohnrecht

Bereits im Wohneigentumsgesetz ist das Dauerwohnrecht verankert und zeichnet sich prinzipiell dadurch aus, dass es sowohl schuldrechtsähnlich als auch eigentumsähnlich ausgestaltet werden kann.
Zu unterscheiden ist insofern ein befristetes Dauerwohnrecht, das eine zeitlich begrenzte Nutzung an einem Gebäude oder Gebäudeteil verschafft. Das Nutzungsentgelt kann entweder ratierlich oder als Einmalzahlung beglichen werden. Während der Laufzeit des Rechtsverhältnisses hat der Dauerwohnberechtigte ein unabdingbares Recht auf Veräußerung und Vererbung des Dauerwohnrechtes.
Im Gegensatz dazu steht das eigentumsähnliche, zeitlich unbefristete Dauerwohnrecht, das weitestgehend dem Volleigentum angeglichen ist. Üblicherweise wird der Kaufpreis als Einmalzahlung entrichtet und es besteht eine Option zur Wandlung in eine Eigentumswohnung. Bei Berücksichtigung der von der Finanzverwaltung streng angelegten Maßstäbe besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Vergünstigungen nach dem Eigenheimzulagengesetz.

Demografie

Die Demografie ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Leben, Werden und Vergehen menschlicher Bevölkerungen beschäftigt. Das betrifft sowohl die Anzahl als auch die Verteilung im Raum unter besonderer Brücksichtigung unterschiedlicher Faktoren (soziale etc.), die für die Veränderungen verantwortlich sind. Die Erforschung der Regelmäßigkeiten und Gesetzmäßigkeiten in Zustand und Entwicklung der Bevölkerung wird mit Hilfe statistischer Methoden erfasst und beschrieben.

Derelektion

Dereliktion (lat., Aufgabe des Besitzes) bezeichnet als Rechtsbegriff die Aufgabe des Eigentums an einer Sache durch den Eigentümer.
Sie geschieht nach deutschem Sachenrecht bei beweglichen Sachen gem. § 959 BGB durch Besitzaufgabe mit dem Willen, das Eigentum erlöschen zu lassen.
Die Dereliktion einer unbeweglichen Sache kann gem. § 928 BGB durch Erklärung gegen über dem Grundbuchamt und Eintragung im Grundbuch erfolgen. In diesem Fall ist nur der Fiskus (das jeweilige Bundesland) befugt, sich das herrenlose Grundstück anzueignen. Durch Dereliktion wird der ehemalige Eigentümer prinzipiell frei von allen Lasten, die an das öffentliche Eigentum gebunden sind. Er ist jedoch im Rahmen der Zustandsstörerhaftung weiter verantwortlich für Gefahren, die von diesem Grundstück ausgehen.

DIMAX Deutscher Immobilien Aktien Index

DIMAX ist der Deutsche Immobilienaktienindex, der vom Bankhaus Ellwanger & Geiger zusammengestellt wurde. In ihm sind die Aktien von 45 Gesellschaften (Stand 3/2005) registriert, deren Haupterträge sich aus der Entwicklung bzw. Bewirtschaftung von Immobilien ergeben. Zu den größten Werten zählen hier die IVG-Holding AG, die RSE-Grundbesitz AG und die Bayerische Immobilien AG. Erfaßt sind damit alle in Deutschland börsennotierten Unternehmen, die mehr als 75 Prozent ihrer Erträge im Immobiliengeschäft erwirtschaften. Die Marktkapitalisierung dieser Unternehmen gibt Ellwanger & Geiger mit rund 5,7 Mrd. Euro an.

DIN ISO 9000

Die DIN ISO 9000 Familie ist eine Reihe von Regelwerken, die allgemeingültige Leitlinien und Empfehlungen zu Qualitätsmanagementsystemen (im folgenden QMS) gibt. Ein QMS umfasst: "alle Tätigkeiten des Gesamtmanagements, die im Rahmen des QMS die Qualitätspolitik, die Ziele und Verantwortungen festlegen sowie diese durch Mittel wie Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung verwirklichen." (Quelle DGQ- Schrift: QMS und internes Audit).
Zur Entwicklung der DIN ISO 9000 Familie kam es in den 80er Jahren. Die zunehmende Globalisierung des Handels machte eine Vereinheitlichung der Regelwerke notwendig. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es viele nationale und viele branchenspezifische Regelwerke. So wurde ein spezielles "ISO-Komitee" ("Internationale Standard Organisation") mit der Ausarbeitung eines weltweit einheitlichen, branchenübergreifenden QM-Regelwerkes beauftragt.
Die DIN ISO 9000 Familie wurde im Jahre 2000 vollständig überarbeitet. Eine der Gründe für die Überarbeitung war die für Dienstleistungsunternehmen zu technisierte Sprache:

ISO 9000:2000
Beschreibt elementare Grundlagen für Qualitätsmanagementsysteme. Sie dient zum Verständnis und beinhaltet keine Forderungen an die QMS.
DIN ISO 9001:2000
Norm, die konkrete Anforderungen an das QMS stellen.
DIN ISO 9004:2000
Leitfaden, der von Unternehmen hinzugezogen werden kann, um die eigene Leistungsverbesserung aber auch um die Zufriedenheit der Kunden zu steigern.
DIN ISO 19011
Anleitung für das Auditieren von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen.

Discounted-Cash-Flow-Verfahren

In den letzten Jahren hat sich, zumindest für Unternehmen ab einer gewissen Größe, die Bewertung nach dem Discounted-Cash-Flow-Verfahren durchgesetzt, sofern ein Unternehmenswert ermittelt werden soll. Das DCF-Verfahren ähnelt dem Ertragswertverfahren. Es werden jedoch nicht die Gewinne, sondern die dem Unternehmen in Zukunft potenziell entziehbaren Cash Flows ermittelt und auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Es wird davon ausgegangen, dass der Erwerber die dem Objekt entziehbaren Cash Flows entnimmt und zum Kalkulationszinsfuß anlegt, bzw., dass nicht entnommene Cash Flows mit der selben Rendite im Unternehmen verzinst werden. Der so ermittelte Unternehmenswert, vermindert um die eventuell zu übernehmenden Schulden des Unternehmens, wird auch als "Shareholder Value" bezeichnet. Er zeigt insofern den Grenzpreis für einen vollständig eigenfinanzierten Firmenverkauf an.

DIX Deutscher Immobilienindex

Die DID Deutsche Immobilien Datenbank GmbH liefert Investoren und Immobilien-Bestandshaltern die Grundlagen zu objektiven Analysen der eigenen Immobilien-Portfolios. Diese ermöglichen den Vergleich mit Portfolios anderer Investoren und stellen damit eine wichtige Basis für Investitionsentscheidungen dar.
Die Analysen der DID basieren auf einer systematisch aufgebauten, kontinuierlich aktualisierten Immobiliendatenbank, die den Kunden eine Vielzahl von Auswertungsmöglichkeiten bietet.
Der DIX Deutscher Immobilien Index, der regelmäßig veröffentlicht wird, ist der einzige Immobilien-Performance-Index in Deutschland. Gemessen wird die Performance als Total Return, der sich in die Netto-Cash-Flow-Rendite und Wertänderungsrendite für Immobilien verschiedener Nutzungsarten wie Büro, Handel, Wohnen usw. zerlegen lässt.
Problematisch ist, dass seit 2004 das Verkehrwertvolumen des DIX schrumpft, da eine Anzahl institutioneller Investoren Immobilien im großen Stil verkauft haben. Das institutionell gehaltene Immobilienvermögen betrug im Jahr 2006 ca. 259 Mrd. Euro, von dem der DIX etwa 23% abdeckt.

Doppelte Buchführung

Unter doppelter Buchführung versteht man ein System, bei dem der Gewinn doppelt ermittelt wird. Einerseits werden das Vermögen und die Schulden erfasst, andererseits werden in einer Gewinn- und Verlust Rechnung die Aufwendungen den Erträgen gegenübergestellt. Hauptmerkmal der doppelten Buchführung ist die Verbuchung jedes Geschäftsfalls chronologisch im Journal und systematisch im Hauptbuch auf sogenannten Konten (jeder Geschäftsfall wird daher doppelt gebucht).
Dabei wird der Gewinn eines Unternehmens einerseits durch Betriebsvermögensvergleich (Buchung auf Bestandskonten) und andererseits durch Gewinn- und Verlustrechnung (Buchung auf Erfolgskonten) ermittelt. Vergleiche dazu auch Doppik und amerikanische Buchführung.


 




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