Unsere Leistungen
Immobilien Service
Schnellkontakt
Sie haben eine Frage zu unserem
Serviceangebot? Füllen Sie einfach
das folgende Formular aus und wir
melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.




Glossarbuchstabe C

CAFM

CAFM ist die Abkürzung für Computer Aided Facility Management
und beinhaltet im wesentlichen folgende Module:
Flächenmanagement
AutoCAD-Addin
Reinigungsmanagement
Vertragsmanagement
Inventarverwaltung
Auftragsverwaltung
Instandhaltung & Wartung
Gefahrstoffverwaltung
Dokumentenmanagement
Report Generator
Ziele des CAFM sind:
einmalige Ablage und Verwaltung aller Bestandsdaten
Ablage und Verwaltung aller Betriebsdaten
Verursachergerechte Verrechnung der durch die Gebäudenutzung entstehenden Kosten
Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch die gewonnene Kostentransparenz
Verbesserung des Managements von Abläufen im Betrieb
Optimierung der Gebäudenutzung
Erhöhung der Minimierung des Ressourceneinsatzes

Cap-Darlehen

Bei einer Cap-Vereinbarung werden die erreichbaren Zinsober- und Untergrenzen eines variablen Darlehens gegen Gebühr gesichert. Bei einer Absicherung der Obergrenze spricht man von einem Cap, bei Absicherung der Untergrenze von einem Floor und bei Absicherung von Ober- und Untergrenze von einem Collar.

Cash-Flow

Eine gebräuchliche Kennzahl zur Aktien- bzw. Unternehmensanalyse. Er bedeutet den Zugang an flüssigen Mitteln innerhalb einer bestimmten Abrechnungsperiode und ergibt sich im wesentlichen aus der Addition von Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderungen der langfristigen Rückstellungen, Steuern vom Ertrag und Einkommen. Aus der Höhe des Cash-Flow und seiner im Laufe der Jahre erkennbaren Entwicklung lassen sich Rückschlüsse ziehen auf das Finanzierungspotential eines Unternehmens. Es gibt eine Vielzahl von Cash-Flow-Definitionen, deren konkrete Aussagekraft immer wieder neu zu hinterfragen ist.
Relativ weit verbreitet ist der Cash Flow nach DVFA/SG (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management DVFA und SG Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.):

Jahresüberschuss/ -fehlbetrag
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
- Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens
+/- Veränderung der Rückstellungen für Pensionen bzw. anderer langfristiger Rückstellungen
+/- Veränderung der Sonderposten mit Rücklageanteil
+/- Latente Ertragssteueraufwendungen bzw. -erträge
+/- Andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge von wesentlicher Bedeutung
= Cash Flow
__________________________________________________________________________
+/- Bereinigung zahlungswirksamer Aufwendungen/Erträge aus Sondereinflüssen
__________________________________________________________________________
= Cash Flow nach DVFA/SG
===========================================================================

Cocooning

Cocooning ist zuerst von der Trendforscherin Faith Popcorn gebraucht worden,
bedeutet wörtlich „sich in einen Kokon einspinnen“ und steht somit als Bezeichnung für den sozialen Rückzug des Menschen in die eigenen vier Wände. Da dieser Trend des Rückzugs in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat, griffen Innenarchitekten dieses Cocooning-Prinzip auf und bezeichnen damit das häusliche Wohnen, das Gefühle der Wärme und Ruhe vermitteln soll. Dadurch werden Tapeten, Pflanzen und Möbel so kombiniert, dass sich Gefühle der Vertrautheit, Geborgenheit und Sicherheit einstellen. Gemütlichkeit, warme Farben, schützende Ecken und vieles mehr sollen in der Wohnung eine Wohlfühlwelt schaffen. Begünstigt wird dieses Verhalten durch Möglichkeiten von (Home-) Telearbeitsplätzen, Shopping via Internet usw.

Collar

siehe Cap-Darlehen

Contracting

Contracting ist eine vertraglich vereinbarte Dienstleistung eines Dritten - des Contractors - für die Erbringung einer Dienstleistung, die in der Regel die Planung, Finanzierung und Realisierung derselben umfasst. Bekannteste Anwendung findet das Contracting im Energiesektor. So können auch die Wartung und der Betrieb neuer oder sanierter Energieanlagen Bestandteil eines Contractingvertrages sein. Contracting kann auf das Angebot unterschiedlicher Energiedienstleistungen zielen: Wärme, Kälte, Licht etc. Die Investitionskosten des Contractors amortisieren sich durch die Energiekosteneinsparungen, die durch den Einsatz der Energiespartechniken erzielt werden. Ob ein Teil der eingesparten Energiekosten von Anfang an auch den Nutzern zufließt, kann im Rahmen der jeweiligen vertraglichen Gestaltung geregelt werden; die Amortisationszeit beim Contractor verlängert sich entsprechend, wenn es zu einer Verteilung der Kostenersparnis zwischen ihm und den Vertragspartnern kommt. Es kann zwischen Anlagen- und Einspar-Contracting unterschieden werden. Anlagen-Contracting richtet sich auf die Finanzierung von effizienten Energieerzeugungstechnologien, wie z.B. Blockheizkraftwerken oder Brennwertkesseln; es zielt also auf die Angebotsseite. Einspar-Contracting wendet sich hingegen der Nachfrageseite zu und hat die systematische Erschließung von Energiesparmaßnahmen bei der Umwandlung von End- und Nutzenergie in Energiedienstleistungen (z.B. warme oder gekühlte Räume, effiziente Beleuchtung) zum Ziel.
Die Möglichkeit der Umlage von Contracting-Gebühren wird zwischenzeitlich von der Rechtsprechung eher kritisch gesehen, da hier in der Vergangenheit oftmals maßlos zu Lasten des Mieters vorgegangen wurde. Sofern der Abschluß einer Contracting-Vereinbarung geplant ist, empfiehlt sich in jedem Fall vorab die Begutachtung des geplanten Umlageschlüssels (Höhe und Rechtsgrundlage) durch spezialisierte Juristen oder Sachverständige. Bestehende Verträge sollten durchaus im Sinne des Risikomanagements ebenfalls einer Überprüfung unterzogen werden, um vor "Überraschungen" gefeit zu sein.

Core Funds

Core Funds sind am unteren Ende des Risikospektrums von Immobilienfonds angesiedelt. Sie favorisieren eine eher auf Einkommenserzielung als auf Kapitalgewinn ausgerichtete Anlagestrategie, die einen konservativen Charakter hat und lange Halteperioden beinhaltet - anders als Value Added Funds und ganz im Gegensatz zu Opportunity Funds.

Corporate Governance

Die Grundsätze einer wertorientierten Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle haben bei der Beurteilung und Bewertung börsennotierter Unternehmen erheblich an Bedeutung gewonnen. Aus diesem Grund hat die Deutsche Bundesregierung mit der Cromme Kommission den Deutschen Corporate Governance Kodex erstellt, dessen umfangreicher Verhaltensregel-Katalog im Mai 2003 aktualisiert veröffentlicht wurde.
Aufgabe des Corporate Governance ist es, den Unternehmenseigentümern mehr Einblick in das Firmenmanagement zu geben und die Unternehmenspolitik mehr an deren Interessen auszurichten, sowie eine höhere Transparenz und Mitwirkung zu sichern. Der Kodex besitzt über die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG (eingefügt durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz [164 KB] , in Kraft getreten am 26.07.2002) eine gesetzliche Grundlage.
Mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex sollen die in Deutschland geltenden Regeln für Unternehmensleitung und –überwachung für nationale wie internationale Investoren transparent gemacht werden, um so das Vertrauen in die Unternehmensführung deutscher Gesellschaften zu stärken. Der Kodex adressiert alle wesentlichen – vor allem internationalen - Kritikpunkte an der deutschen Unternehmensverfassung, nämlich

* mangelhafte Ausrichtung auf Aktionärsinteressen;
* die duale Unternehmensverfassung mit Vorstand und Aufsichtsrat;
* mangelnde Transparenz deutscher Unternehmensführung;
* mangelnde Unabhängigkeit deutscher Aufsichtsräte;
* eingeschränkte Unabhängigkeit der Abschlussprüfer.

Die Bestimmungen und Regelungen des Kodex gehen auf jeden einzelnen dieser Kritikpunkte ein und berücksichtigen dabei die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Der Kodex kann selbstverständlich nicht jedes Thema in allen Einzelheiten regeln, sondern gibt einen Rahmen vor, der von den Unternehmen auszufüllen ist. Der vorstehende Text wurde tw. der Website http://www.corporate-governance-code.de/
entnommen, von der auch der vollständige Kodex downgeloadet werden kann.

Im Juni 2005 hat die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex („Cromme-Kommission“) zum zweiten Mal Anpassungen ihres Kodex beschlossen. Hervorzuheben sind folgende Änderungen:
* Dem Aufsichtsrat sollen eine ausreichende Anzahl unabhängiger Mitglieder angehören. Unabhängig ist, wer weder geschäftliche noch persönliche Beziehungenzur Gesellschaft oder zu Vorstandsmitgliedern hat.
* Ein Wechsel des Vorstandsvorsitzenden oder eines -mitgliedes in den Aufsichtsrat soll nicht die Regel sein.
* Die Wahlen zum Aufsichtsrat sollen als Einzelwahl durchgeführt werden.
* Der Vorstand wird Insiderinformationen unverzüglich veröffentlichen, soweit er nicht von der Veröffentlichung im Einzelfall befreit ist.
* Geschäfte mit Gesellschaftsanteilen und darauf bezogenen Finanzinstrumenten durch Führungsmitglieder mit Zugang zu Insiderinformationen und wesentlichen Entscheidungsbefugnissen sind der Gesellschaft unverzüglich mitzuteilen.
* Der Besitz von Gesellschaftsanteilen und darauf bezogenen Finanzinstrumenten durch Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder soll angegeben werden, sofern er direkt oder indirekt 1 % der ausgegebenen Anteile übersteigt.
* Frühere Entsprechenserklärungen sollen nunmehr 5 Jahre lang im Internet zugänglich bleiben.

Vergleiche dazu auch Verhaltenskodex Real Estate Investment Management der GIF Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung.

Corporate Social Responsibility CSR

CSR ist ein Konzept gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen, das die Aspekte der Nachhaltigkeit aufnimmt und sich auf die drei Säulen Wirtschaft, Soziales und Umwelt stützt. CSR-Initiativen sind Beiträge, die Unternehmen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten. Sie entspringen dem Engagement des jeweiligen Unternehmens und beruhen auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung.

Cost-Average-Effekt

Den Cost-Average-Effekt bei Anlageplänen mit regelmäßigen Einzahlungen erreicht der Anleger, indem er bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erwirbt. Diese regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge über einen längeren Zeitraum hat für den Anleger den Vorteil, daß er die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittspreis kauft.

CREM Corporate Real Estate Management

Das Corporate Real Estate Management (betriebliche Immobilienverwaltung) ist eine Führungskonzeption für den Immobilienbereich von Unternehmen, zu deren Kernkompetenz gerade nicht die Verwaltung von Immobilienbeständen gehört. Es handelt sich dabei um einen aktiven, ergebnisorientierten, strategischen und operativen Ansatz für die Verwaltung betriebsnotwendiger und nicht-betriebsnotwendiger Immobilien. Mehr dazu auch bei Cre.net.

CRM Customer Relationship Management

Die Kundenbeziehung in den Mittelpunkt zu stellen ist ein klar formuliertes Ziel in immer mehr Unternehmen. Unter dem Überbegriff Customer Relationship Management (CRM) wird versucht, Unternehmensstrategie und Prozesse sowie Produkte und Dienstleistungen vollumfänglich auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten. Durch neue, innovative Informationssysteme und -technologien wie z.B. Intranets oder Data Warehouses soll das Erreichen dieser Ziele unterstützt werden. Customer Relationship Management ist jedoch noch ein relativ neuer Begriff, für den keine universell anerkannte Definition existiert. Je nach Kontext kann damit zum Beispiel eine konkrete verkaufsunterstützende Software bezeichnet werden, die bisher unter dem Titel „Sales Force Automation“ firmierte, oder andererseits ein visionäres, strategisches Konzept zur Ausrichtung des Unternehmens auf Kundenbedürfnisse.


 




« zurück